AGB
RODIS24 – Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Stand: 11. Oktober 2026
Rodis Ltd. · Knorrstraße 13 · 34134 Kassel
§ 1 Geltungsbereich
1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Verträge über die Lieferung von Waren zwischen der Rodis Ltd., Knorrstraße 13, 34134 Kassel, nachfolgend „Verkäufer“, und ihren gewerblichen Kunden.
2. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Ein Verkauf an Verbraucher im Sinne des § 13 BGB erfolgt nicht.
3. Abweichende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Verkäufer ihrer Geltung ausdrücklich zustimmt.
4. Individuelle Vereinbarungen zwischen den Vertragsparteien haben Vorrang vor diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
5. Es gilt die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
§ 2 Vertragsschluss
1. Die Darstellung der Produkte im Onlineshop stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung.
2. Durch Abschluss des elektronischen Bestellvorgangs gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Kauf der im Warenkorb enthaltenen Waren ab.
3. Eine automatisch versandte Eingangsbestätigung dokumentiert lediglich den Eingang der Bestellung und stellt noch keine Annahme des Angebots dar, sofern darin nicht ausdrücklich die Annahme erklärt wird.
4. Der Kaufvertrag kommt durch eine ausdrückliche Auftragsbestätigung oder durch den Versand der bestellten Ware zustande.
5. Der Verkäufer kann das Angebot des Kunden innerhalb von fünf Werktagen annehmen. Erfolgt innerhalb dieser Frist keine Annahme, gilt das Angebot als abgelehnt.
§ 3 Preise und Versandkosten
1. Sämtliche Preise verstehen sich in Euro zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben.
2. Zusätzlich anfallende Versandkosten werden im Onlineshop ausgewiesen und dem Kunden vor Abschluss der Bestellung mitgeteilt.
3. Ab einem Nettowarenwert von 500,00 € erfolgt der Standardversand mit DPD Classic innerhalb Deutschlands versandkostenfrei. Maßgeblich ist der Warenwert nach Abzug etwaiger Rabatte und vor Berechnung der gesetzlichen Umsatzsteuer.
4. Bei einem Nettowarenwert unter 500,00 € beträgt die Versandpauschale für DPD Classic innerhalb Deutschlands 6,90 € netto zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer. Expressversand ist von der Versandkostenfreiheit ausgenommen und wird unabhängig vom Warenwert nach den im Onlineshop ausgewiesenen Expressversandkosten berechnet.
5. Für Lieferungen außerhalb Deutschlands können abweichende Versandkosten und Lieferbedingungen gelten. Diese werden vor Vertragsschluss mitgeteilt.
§ 4 Lieferung
1. Die Lieferung erfolgt an die vom Kunden angegebene Lieferadresse.
2. Die jeweiligen Lieferzeiten ergeben sich aus den Angaben im Onlineshop beziehungsweise aus der Auftragsbestätigung.
3. Teillieferungen sind zulässig, soweit sie dem Kunden zumutbar sind. Zusätzliche Versandkosten entstehen dadurch nur, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.
4. Bei Ereignissen höherer Gewalt, die die Lieferung wesentlich erschweren oder vorübergehend unmöglich machen, verlängern sich vereinbarte Lieferfristen angemessen um die Dauer der Behinderung.
5. Die gesetzlichen Rechte der Vertragsparteien bei Lieferverzug oder Unmöglichkeit bleiben unberührt.
6. Bei Versendung an einen Unternehmer geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der Ware nach Maßgabe des § 447 BGB auf den Kunden über.
§ 5 Zahlungsbedingungen
1. Die verfügbaren Zahlungsarten werden während des Bestellvorgangs angezeigt.
2. Sofern nichts anderes vereinbart wurde, ist der Kaufpreis mit Vertragsschluss beziehungsweise entsprechend der vereinbarten Zahlungsart fällig.
3. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Vorschriften.
4. Der Verzugszinssatz beträgt bei Entgeltforderungen aus Rechtsgeschäften, an denen kein Verbraucher beteiligt ist, grundsätzlich neun Prozentpunkte über dem jeweiligen Basiszinssatz gemäß § 288 Abs. 2 BGB.
5. Der Verkäufer behält sich vor, bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen weitere Verzugsschäden geltend zu machen.
6. Der Kunde ist zur Aufrechnung berechtigt, soweit seine Gegenforderung unbestritten oder rechtskräftig festgestellt ist. Gesetzlich zwingende Aufrechnungsrechte bleiben unberührt.
§ 6 Eigentumsvorbehalt
1. Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Begleichung sämtlicher Forderungen aus der laufenden Geschäftsbeziehung Eigentum des Verkäufers.
2. Der Kunde ist berechtigt, die Vorbehaltsware im ordnungsgemäßen Geschäftsbetrieb weiterzuveräußern.
3. Bereits jetzt tritt der Kunde die aus der Weiterveräußerung entstehenden Forderungen bis zur Höhe der gesicherten Forderungen an den Verkäufer ab. Der Verkäufer nimmt diese Abtretung an.
4. Der Kunde bleibt zur Einziehung der abgetretenen Forderungen berechtigt, solange er seinen Zahlungsverpflichtungen ordnungsgemäß nachkommt.
5. Bei Pfändungen oder sonstigen Eingriffen Dritter in die Vorbehaltsware hat der Kunde den Verkäufer unverzüglich zu informieren.
6. Übersteigt der realisierbare Wert der Sicherheiten die gesicherten Forderungen um mehr als zehn Prozent, wird der Verkäufer auf Verlangen des Kunden Sicherheiten nach eigener Wahl freigeben.
§ 7 Gewährleistung
1. Für die Rechte des Kunden bei Sach- und Rechtsmängeln gelten die gesetzlichen Vorschriften, soweit nachfolgend nichts anderes wirksam vereinbart ist.
2. Ist der Kunde Kaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuches, gelten die Untersuchungs- und Rügepflichten gemäß § 377 HGB.
3. Der Verkäufer ist im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften zur Nacherfüllung berechtigt und verpflichtet.
4. Schlägt die Nacherfüllung fehl oder liegen die sonstigen gesetzlichen Voraussetzungen vor, kann der Kunde die ihm zustehenden weiteren Gewährleistungsrechte geltend machen.
5. Technische Anwendungshinweise und Empfehlungen entbinden den Kunden nicht von der Prüfung, ob das jeweilige Produkt für den vorgesehenen Einsatzzweck geeignet ist. Verbindliche Beschaffenheitsvereinbarungen und gesetzliche Ansprüche bleiben hiervon unberührt.
§ 8 Haftung
1. Der Verkäufer haftet uneingeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
2. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Verkäufer bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Die Haftung ist in diesen Fällen auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
3. Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
4. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz sowie aufgrund ausdrücklich übernommener Garantien bleibt unberührt.
5. Gleiches gilt für gesetzlich zwingende Haftungstatbestände.
§ 9 Schlussbestimmungen
1. Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts, soweit dessen Ausschluss wirksam vereinbart werden kann.
2. Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, wird Kassel als Gerichtsstand vereinbart, soweit eine solche Vereinbarung gesetzlich zulässig ist.
3. Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. An die Stelle unwirksamer Bestimmungen treten die gesetzlichen Vorschriften.
